Reflektierende Weihnachten 2021

Heut wird vieles übertrieben,
Was gesprochen und geschrieben.
Sternchen haben sich eingeschlichen,
In Büchern wurden Wörter gestrichen.
So viel Vertrautes wurde geändert
Und auf Teufel komm raus gegendert.

Ob man sich da nicht verrennt?
Es scheint, dass diese Sprache trennt!
Sie sollte eigentlich verbinden
Indem wir richtige Worte finden.
Die fehlten uns in diesem Jahr -
Zu Katastrophen wie an der Ahr.

Man kann es nicht in Worte fassen,
Was diese großen Wassermassen
Für Leid in viele Dörfer brachten,
Die Bewohner zu Opfern machten.
Wir sind sprachlos und betroffen,
Viele Fragen bleiben offen.

Menschen wollen wenig verzichten,
Auch wenn sie so die Erde vernichten.
Sie denken an ihre Vorteile nur,
Arbeiten dabei oft kontra Natur.
Wir nutzen manches - leider aus -
Machen uns dadurch selbst den Garaus.

Die Natur stellt so vieles bereit.
Sie hat die Macht und Herrlichkeit.
Sie nimmt ihren freien Lauf
Und zeigt uns unsre Grenzen auf.
Mit ihr ständig im Einklang zu leben,
Das wäre wirklich zu erstreben.

Die Hoffnung darauf sollte bleiben
Und uns zu richtigem Handeln treiben.
Wir wollen grad an den Weihnachtstagen
Optimistisch sein und auch nicht klagen.
Es grüßt Euch nun ihr lieben Leute
Regine mit den Kindern heute.

© Regine Range


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Reflektierende Weihnachten

(2021 - 12 - 24 )