Paradiesische Weihnachten 2018

Wie war es früher eigentlich
Mit den Geschlechtern, fragt man sich.
Im Grunde stammt ja jede Sippe
Ursprünglich aus des Adams Rippe,
Denn der wollte nicht allein
In dem Garten Eden sein.
Dieses hat ja auch geklappt,
da haben wir wohl Glück gehabt.

Den Unterschied sah man genau
Zwischen Adam und der Frau.
Es war eine gute Wahl,
Sie ergänzten sich total.
Von Eva war es leider fies,
Dass sie dort im Paradies
Auf die böse Schlange hörte,
Adam mit Äpfelchen betörte.

Unter dem Erkenntnisbaum
Platzte so der schöne Traum
Von einem unbeschwerten Leben,
Wonach wir sicher alle streben.
Weil Eva diesen Apfel nahm,
Fühlten beide plötzlich Scham,
Bedeckten mit dem Feigenblatt,
Das, was der andere nicht hat.

Aus dem Paradies heraus,
Ist die Geschichte noch nicht aus.
Bis heute hat in dieser Welt
Sich mancher Mensch dazugesellt.
Müh und Arbeit beschert das Leben,
Ein ständig Nehmen und auch Geben.
Wir erwarten das jüngste Gericht
Mit Bangen, Hoffen und Zuversicht.

Leider sind wir selten zufrieden,
Frau und Mann sind recht verschieden.
Jeder Mensch hat andre Gaben,
Wir aber wollen alles haben.
Oftmals macht es uns nicht recht
Dabei das andere Geschlecht.
Manchmal haben wir vergessen,
Wir müssen uns nicht damit messen.

Das eine ist fürs andre da,
Oftmals wird uns das nicht klar.
Es ist gut so, wie wir wissen,
Wir würden sonst sehr viel vermissen.
Dabei ist Anstand selbstverständlich,
Alles andre wäre schändlich.
Begegnen wir uns mit Respekt,
Dann ist das Leben fast perfekt.

Nach diesem Gedankengang
Dauert es nun nicht mehr lang
Bis zum nächsten Weihnachtsfest,
Wir wünschen Euch, seid nicht gestresst.
Bleibt gesund, munter und froh,
Männer und Frauen ebenso.
Bestimmt ist es euch allen klar,
Regine grüßt mit Kinderschar.


© Regine Range


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Paradiesisch Weihnachten

(2018 - 12 - 24 )