WEIHNACHTSGEDANKEN

Was hat sich unser Gott gedacht,
Als er uns Menschen hat gemacht ?
Die Krönung der Schöpfung, meinen wir,
Seien wir Menschen auf Erden hier.
Statt Gottes Gaben mehr zu schätzen
Wir hinter Ruhm und Geld her hetzen,
Oft ohne Rücksicht auf Verluste -
Ob das der liebe Gott wohl wusste ?

Wir Menschen boxen, horten, raffen,
Um Vorteile uns zu verschaffen.
Großzügig zeigt sich die Natur,
Wir denken an uns selbst meist nur.
Um unsre Ziele zu erreichen
Müssen häufig Dinge weichen,
Eingesetzt wird auch Gewalt,
Das Herz verarmt und wird recht kalt.

Im Namen Gottes - das berührt -
Werden sogar Kriege geführt !
So fragen wir oftmals “WARUM ? “
Doch der liebe Gott bleibt stumm.
An guten wie an schlechten Tagen,
Was soll er zu den Menschen sagen ?
Wir können vieles nicht verstehen,
Beileibe auch nicht alles sehen.

Es bleibt beim Glauben, Lieben, Hoffen
Am Ende immer alles offen.
Kein Grund, dies alles aufzugeben,
Wie öde wär dann unser Leben.
Aus diesem Lebenselixier
Schöpfen Kraft wir alle hier.
Manches Mal, wenn wir ganz still,
Hören wir, was Gott wohl will.

Wir Menschen sind häufig gestresst,
Deshalb der Wunsch zum Weihnachtsfest,
Dass wir Zeit für Dinge haben,
Die `s Herz und auch die Seele laben.
So wie ein neues Menschenleben,
Das uns bald wieder wird gegeben.
Ein Hoffnungsträger, wunderbar,
Sehr willkommen nächstes Jahr.

Regine grüßt, ihr wisst es schon,
Mit Niko, Nina, Schwiegersohn
Und Klein Hanna, die oft lacht,
Danke Herr Gott, gut gemacht !

© Regine Range


< >

Weihnachtsgedanken

(2014 - 12 - 24 )