W E I H N A C H T S - A B S C H N I T T 2007

Man kriegt direkt nach der Geburt
Einen Klaps auf seine Furt.
Die Nabelschnur wurd grad getrennt-
Ist doch kein Wunder, dass man flennt.

So lernt man den Abschied kennen,
Abschied heißt ja scheiden, trennen.
Nichts bleibt so wie es mal war,
So läuft das ständig -- Jahr für Jahr.

Abschied nehmen gilt es bald,
Denn das Jahr ist wieder alt.
Meist fällt Abschied nehmen schwer,
Ein Zurück gibt es nicht mehr.

Abschied nehmen heißt auch Trauer.
Unterschiedlich ist die Dauer
Bis man wiederfindet Ruh',
Lässt den Frohsinn wieder zu.

Abschied, somit auch Verlust,
Ist verbunden oft mit Frust.
Frust soll kein Weggefährte sein,
Da lädt man sich was Bessres ein.

Optimismus als Begleiter
Hilft uns sicher sehr viel weiter.
Werfen wir den Ballast weg,
Wird es leichter, das Gepäck.

Erinnerung an alte Zeiten
Dürfen uns sehr gern begleiten.
So können wir nach vorne gehen
Und ab und zu nach hinten sehn.

Nutzen wir doch gleich die Chance,
Ziehn von 2007 die Bilanz.
Aus Fehlern, die bisher gemacht,
Lernen wir 2008.

Die Kinder lassen wir nun los,
Schließlich sind die beiden groß.
Das Band der Liebe, es wird bleiben,
Niemals woll'n wir das zerschneiden.

Klaus und Regine, nun allein,
grüßen Euch von Köln am Rhein,
Wünschen ein schönes Weihnachtsfest
Mit angenehmen Jahresrest.

© Regine Range


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Weihnachtsabschnitt

(2007 - 12 - 24 )